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News SPÖ-Kaiser will Ktn. Druckerei billigst verscherbeln

SPÖ-Kaiser will Ktn. Druckerei billigst verscherbeln

Nicht einmal 5 Millionen Euro soll das Angebot des Ex-Leykam-Vorstand Annawitt für die Kärntner Druckerei sein. Für FPK-Obmann DI Uwe Scheuch "blanker Wahnsinn." Kaiser plane offenbar, die Druckerei billigst zu verscherbeln, nur um sich vor der Verantwortung für das Finanzchaos zu drücken. "Am 28.6. hat man noch von 10 Millionen Euro gesprochen. Jetzt, 2 Monate später, ist es nicht einmal mehr die Hälfte. Ist das der SPÖ-Parteifreunde-Rabatt", fragt Scheuch. Wenn Kaiser weiter so dilettantisch vorgehen werde, würde es am Ende vielleicht überhaupt nur lange Gesichter geben, befürchtet Scheuch, für den eine weitere Frage offenbleibt: "Die Überschuldung beträgt laut Medien 10 Millionen. 5 Millionen bietet der Investor. Nach Adam Riese bleiben 5 Millionen offen. Wer wird für die wirtschaftliche Inkompetenz der SPÖ gerade stehen müssen? Die Angestellten durch den Verlust ihrer Arbeitsplätze? Oder der Steuerzahler?"

Der einzige Arbeitsnachweis der bisherigen zwei Monate Sanierung sei es offenbar, dass man alle anderen potenziellen Investoren "erfolgreich" vertrieben habe. Laut dem Sanierungsmanager gibt es nämlich keine weiteren ernstzunehmenden Angebote. "Was ist mit den zwei Absichtserklärungen, die Sie uns am Anfang der Sanierung so stolz unter die Nase gehalten haben, Herr Kaiser? War das nur die Beruhigungspille für die Belegschaft? Wann beginnen Sie endlich, seriös an der Rettung der Arbeitsplätze zu arbeiten", wundert sich Scheuch. Das vorliegende "mickrige" Angebot lasse außerdem völlig offen, inwieweit überhaupt ernsthaftes Interesse an einer Sanierung bestehe. Schließlich wäre auch der weitere Investitionsbedarf groß, gibt Scheuch abschließend zu bedenken.

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